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Geschichte und Rezeptur der Furri Maries Cholera
Als im Wallis die Cholera ausbrach wurde der dazumal übliche Tauschhandel von Nahrungsmitteln wegen Ansteckungsgefahr verboten. Jeder Haushalt hat dann mit den spärlichen Lebensmitteln die vorhanden waren eine Art salzigen Kuchen hergestellt. Diesen Kuchen nannte man dann Cholera.
Die Rezepte sind von Familie zu Familie verschieden. Bekannt in Restaurationen der Art Furrer Hotels ist die Furri Maries Cholera.
Und hier das Rezept dazu:
- 2 Stück ausgewallter Blätterteig
- rund 3 Äpfel, vorzugsweise Golden, geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten
- 3 Birnen, vorzugsweise saftige Exemplare, geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten
- 6 gekochte Kartoffeln, festkochend, geschält, gekocht und in Scheiben geschnitten
- 1 Pack luftgetrockneter Speck oder geräuchte Speckwürfeli
- 1 kleine Stange Lauch 5 Zwiebeln, geschält und in Halbringe geschnitten
- 400 Gramm Gruyère oder Raclettekäse wie Altsenn oder Aletsch Raclette gerieben
- Salz/Pfeffer
Ein rundes Teflon-Kuchenblech mit einem Stück Teig ausschlagen.Den Teigboden mit einer Gabel einstechen. Die Äpfel, Birnen, Zwiebeln, Lauch und die Kartoffeln vorerst gut salzen und pfeffern, Jeweils eine Schicht Äpfel, dann Kartoffeln, dann Birnen, dann Speck, dann Zwiebeln, dann Gruyère oder Raclettekäse in die Form schichten. Vorgang wiederholen. Wenn der Kuchen gefüllt ist, diesen mit dem zweiten Teigkreis luftdicht verschliessen. Deckel mit einer Gabel einstechen. Mit Eigelb bestreichen. Die Cholera bei 200° in den Ofen schieben. Etwa 1 Stunde backen. Falls der Teigdeckel zu dunkel wird, mit einer Alufolie bedecken. Aufschneiden. Ein Festmahl unserer Ahnen und durch nichts zu ersetzen.
Än Güetä minand!





